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Aktuell
Soeben erschienen:
Arthur Krasilnikoff
Das Auge des Wals
Roman - Aus dem Dänischen von Gisela Perlet
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"Am Ende kommt das Schiff und nimmt den
neunjährigen Astur nach Dänemark zurück,
aufs kultiviertere Festland des
Erwachsenwerdens. Wir aber haben in
einzigartiger Weise etwas über die Seele
der Färöer erfahren."
Angelika Overath, Bücher am Sonntag vom 27. Juni 2010
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"[Ein] kleine[r] Verlag, der sich seit Jahren unerschrocken für die Kunst des Anagramms einsetzt und immer wieder mit aussergewöhnlichen Projekten auf sich aufmerksam macht."
Manfred Papst, NZZ am Sonntag |
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100 Seiten, 13 x 19 cm
ISBN 978-3-908713-98-2
Erscheint Mitte September
CHF 23.− / Euro 16.−
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| Zsuzsanna Gahse
Das Nichts in Venedig
«Venedig ist ein leeres Blatt…» Zsuzsanna Gahse beschreibt dieses Blatt mit den Notaten einer unstimmigen Liebesaffäre. Bei einem längeren Aufenthalt in der Lagunenstadt sieht sie keineswegs die Glanzseiten der Kulissen, von denen die meisten Bücher über Venedig und entsprechend auch die Touristen schwärmen. Sie beobachtet ihre Nachbarn, das geschäftige Treiben auf dem Wasser und in den steinernen Gassen, sie beobachtet die Besucher, die kaum ein paar Tage bleiben. Venedig sehen heißt für Zsuzsanna Gahse, sich nicht auf vorgegebene Schlagwörter einzulassen. Eine lohnende Angelegenheit, denn bei genauerem Hinsehen sind mitten unter den Stadttouristen etliche Figuren aus der Commedia dell´arte zu entdecken. Am Ende hebt der Entschluss abzureisen den Wunsch auf, Venedig zum Verschwinden zu bringen: «stattdessen verschwinde ich». In diesen lakonischen, stimmungsgenauen Aufzeichnungen aber finden die Autorin und die Stadt dann doch zusammen.
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Zsuzsanna Gahse (*1946 in Budapest) lebt in Müllheim (TG). Preisgekrönte Autorin (Prosa, Essays, szenische Arbeiten) und Übersetzerin. «Blicken», mit Klaus Merz und Niklaus Lenherr, erschien 2004 in unserem Verlag; «Donauwürfel» kommt im Herbst bei Edition Korrespondenzen heraus. |
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72 Seiten, Hardcover
13,5 x 18 cm
ISBN 978-3-908713-97-5
Erscheint Mitte November
CHF 23.– / Euro 16.–
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| Andreas Kohlschütter
Unter dem Buntlaub beginnt das Warten
Lyrik - Mit einem Nachwort von Theo Sommer
Wer Ende November in Ronco s. Ascona unter dem Buntlaub wartet, spürt das Restchen Sommerwärme im alten Mauerwerk wie angehaltener letzter Atem, bevor es auch im Tessin feucht und dunkel wird. Andreas Kohlschütter verdichtet das Motiv der Vergänglichkeit mit Sprache und überlässt ihm eine eigene Bedeutung.
In der posthumen Auswahl findet sich aber noch ein anderer Kohlschütter: der mutige Zeitgenosse, der dem Frieden auf die Sprünge helfen wollte, damit die Menschen in der Balkanregion wieder an eine bessere Zukunft glauben durften. Noch 1998 fühlte er sich im kroatischen Knin in einem verlorenen Land. Zwar stammte der Kriegsschutt von gestern, doch die Kriegsrhetorik ließ sich kaum eindämmen. Diese Gedichte, während Auslandeinsätzen entstanden, sind mehr als nur ein Zeitdokument, um sich der Rhetorik des Friedens bedienen zu können.
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Andreas Kohlschütter (1935-2009). Während fast 20 Jahre arbeitete er als Auslandkorrespondent für DIE ZEIT. Später übernahm er diplomatische Aufgaben auf dem Balkan, als es darum ging, die Rückführung von Vertriebenen und Flüchtlingen zu dokumentieren.
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Theo Sommer (*1930). Chefredaktor DIE ZEIT von 1973-1992. Danach – zusammen mit Marion Gräfin Dönhoff und Helmut Schmidt – bis 2000 Mitherausgeber. Noch heute schreibt er für das Wochenblatt. |
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160 Seiten, Hardcover
Mit Farbfotos
17 x 23,5 cm
ISBN 978-3-908713-92-0
Erscheint im Dezember 2010
CHF 32.− / Euro 20.−
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| Walter Däpp, Romano Cuonz und Patrick Pons
Viktor Röthlin – Marathonläufer
In 24 000 Schritten durchs Ziel
Viktor Röthlins Geschichte nimmt in Kerns ihren Anfang, im Bergkanton Obwalden, wo er schon als Junge gern rannte. Doch er war ausdauernder als die anderen in seinem Alter. 1984 bewunderte der Zehnjährige Markus Ryffel am Fernsehen, den Schweizer Silbermedaillengewinner im 5000-Meter-Lauf an den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles. Auch er, Viktor, würde einmal auf dem Treppchen stehen ... Zuerst setzte er aber auf eine Elektrozeichnerlehre. Später machte er eine Zweitausbildung zum Physiotherapeuten.
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Nachdem Röthlin am Berlin Marathon 2001 einen neuen Schweizerrekord aufgestellt hatte, begann seine sportliche Karriere so richtig. Von nun an reihte sich ein Erfolg an den anderen. Unvergessen bleibt der Marathonlauf anlässlich der Leichtathletik-WM im japanischen Osaka, als der feingliedrige Innerschweizer bei grosser Hitze und extremer Luftfeuchtigkeit auf den letzten zwei Kilometern zum Schlussspurt ansetzte, zwei Läufer überholte und die Bronzemedaille gewann. 2008 siegte er am Tokio Marathon und wurde im gleichen Jahr an den Olympischen Sommerspielen in Peking als bester «Nichtafrikaner» Sechster. Dabei ist er doch beinah einer von ihnen: Nach den ersten Erfolgen begann er im Winter jeweils mit einheimischen Spitzenläufern in Eldoret (Kenia) zu trainieren. «Wenn an einer Leichtathletik-WM drei Kenianer laufen, dann sind es beim Halbmarathon in Eldoret mehrere hundert hungrige Männer, die hoffen entdeckt zu werden», äusserte sich Röthlin 2007 nachdenklich zur wirtschaftlichen Situation des afrikanischen Landes.
Mitte März 2009 erlitt Röthlin zwei Lungenembolien. Er überlebte ...
Als Läufer stand er aber auf einmal still. Eine Fersenoperation bedingte eine weitere Pause. Wie gern möchte er das Comeback schaffen, somit an der Leichtathletik-EM 2010 in Barcelona teilnehmen und mit dem Klassiker, dem New Yorker, seinen letzten Marathon bestreiten!
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Walter Däpp (*1946): Der bekannte Journalist und Redaktor lebt seit Jahrzehnten in Bern. Im «Der Bund» schreibt er Hintergrundsartikel über Themen, die sonst kaum aufgenommen würden. Im Frühjahr 2010 ist ein Band mit Reportagen unter dem Titel «Herrlich komplizierter Lauf der Zeit» erschienen.
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Romano Cuonz (*1945): Wohnhaft in Sarnen. Seit 1978 Redaktor bei Radio DRS, Regionalstudio Zentralschweiz. Redaktionelle Mitarbeit bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften.
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Patrick Pons (*1975): Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Fribourg. Heute arbeitet er als stellvertretender Kommunikationsleiter beim Schul- und Sportamt der Stadt Zürich. Patrick Pons lebt in Luzern. |
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